Wir frühstücken erst einmal gut und umfangreich. Ausser Haferflocken und Instant Nudeln wird es im Verlaufe des Tages nicht mehr geben.
Noch mal einen Blick in die Lobby und schon sind wir wieder unterwegs.
Der Weg ist erst ein Stück von Industrie geprägt. Wir passieren erneut einen Anleger für Öl oder LPG Tanker. Wieder ist die Leitung ordentlich eingezäunt und mit Kameras gesichert.
Etwas später sehen wir wieder eine Festung im Wasser.
“Highlight” des Tages ist unsere erste tidal crossing. Wir sind zu früh dran, das Wasser ist noch deutlich zu hoch.
Also suchen wir auf dem oberhalb liegenden Camping bungalow Park nach einer Sitzgelegenheit und warten.
Wir essen einen Apfel und Crumpets mit Cheddar.
Irgendwann ist es so weit. Das Wasser ist soweit abgelaufen, dass wir über einen Steg auf die andere Seite laufen können.
Morgen in der Früh (ca 07:00) erwartet uns die zweite tidal crossing.
Der Weg geht weiter am Meer entlang und über Klippen. Überall blühen schöne Blumen, die mit ein bisschen Sonne einfach sehr hübsch aussehen.
Fast sind wir am Ziel. Wir gehen vorbei an einem Sportplatz, an dem anscheinend auch Cricket geübt wird. Und vielleicht auch rugby.
Noch ein paar Meter weiter und uns kommt ein Quad entgegen. Der Fahrer spricht uns an, ob wir die Wanderer seien, die bei ihm übernachten werden.
Das sind wir!
Er fährt voraus auf das Gelände seiner Schaffarm, wo auf einer Wiese mehrere shepherds huts (aka “Bauwagen”) stehen.
Seine Partnerin macht unseren gerade noch sauber. Jemand mäht die Wiese mit einer Motorsense.
Wir unterhalten uns mit dem Schafzüchter auf dem Quad.
In Talbenny, unserem morgigen Ziel ist er aufgewachsen. Sein Bruder hat dort noch eine Farm. Kate, unsere Gastgeberin morgen kennt es nicht.
Er gibt uns noch beste Tips für den Weg. “Klettert an der Kirche über die Mauer, lauft über das Kirchengelände, dann kommt ihr auf den Weg zu eurem cottage und müsst nicht den hrossen Umweg laufen”. Wir wollen auch unbedingt mit dem Boot auf eine Insel fahren. Dort gibt es viel “wildlife”, besonders Puffins. Lustige kleine Vögel.
Wir überdenken noch mal unseren Plan und wollen vielleicht Übermorgen mit dem Bus noch mal zurück zum Botsanleger (an dem wir morgen vorbei laufen, aber keine Zeit haben) und dann mit dem Bus zum Etappenziel des Tages.
Mal sehen…
Wir checken morgen, wann die Schiffe so fahren und ob das mit dem Bus klappen kann. Der fährt leider nicht so oft. Eher nur 3x am Tag…
Schaf-Chef fährt mich noch mit dem zweiten Quad ans Ende einer Weide, wo direkt der costal path entlang geht.
Da müssen wir morgen in aller Frische dann entlang.
Der Australian Kettle Dog hat uns adoptiert. Nach ausgiebigen Streicheleinheiten mag er uns garnicht mehr verlassen. Gefällt mir gut, das kleine Energiepaket. Müde wird der wahrscheinlich nie. Der richtige Hund für uns… jaja.
Aus der Bauwagen Türe sehen wir die vielen Schafe. Es gibt gerade viele Lämmer. Eines “verirrt” sichnjrgendwie auf unserer Wiese.
Der Bauwagen hat keine Heizung. Wir sind froh, dass sich das Wetter bessert und die Sonne scheint. Gegen Abend wird es allerdings doch kalt.
Wir trinken noch Tee, essen Instant Nudeln und Haferflocken, duschen und gleich müssen wir noch einmal für die letzten Amtshandlungen zum Waschcontainer.
Morgen wird ein echt langer Tag.
Etwa 37km sind bei den Weg-Verhältnissen
schon eine Herausforderung.
Wir werden sehen wie es läuft oder ob wir es doch am Ende mit dem Bus versuchen müssen…



















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