Heute sind wir faul.
Wir haben ein feines Frühstück mit selbstgemachtem Granola, Greek Yoghurt und Croissant.
Wir verabschieden uns aus diesem tollen Haus und von den netten Gastgebern.
Wir laufen die kurze Strecke zur Burg über die “Hauptstraße” von Pembroke.
Hier sind auch die meisten Pubs und zwei Tattoo Studios. Mehr als ich hier erwartet hätte…
Wir haben bereits Eintrittskarten online gebucht.
In dem netten Burg Shop fragen wir, ob wir die Rucksäcke irgendo deponieren können.
Gegen 5 GBP Pfand bekommen wir den Schlüssel für einen “trunk” in dem unsere beiden Rucksäcke locker Platz finden.
Wir besichtigen zuerst die Burg auf eigene Faust. Es ist heute ordentlich kalt und windig.
Die Führung beginnt erdt später um elf. Das warten lohnt sich. Die Führung ist ausgesprochen amüsant und wir lernen viel über die Geschichte und features der Burg.
Das Tor war damals uneinnehmbar und die reinste Todesfalle.
Die Burg ist auf einem shelf am Fluss gebaut. Damals war der einzige Zugang dirch das Tor. Annäherung wurde bereits Kilometer zuvor bemerkt, da alle über das shelf kommen mussten.
Es war eine normannische Burg.
Diese hatten die Chance genutzt, als der borherige lokale “Chef” beim Streit mit dem Nachbarn ums leben kam.
Der Nachbar wollte sich dann Pembroke einverleiben – aber da waren dann schon die Normannen.
Es kam zu einer Belagerung.
Nach 6 Wochen war diese zu Ende.
Die Belagerer musten draussen vor der Burg in Zelten dem walisischen Wetter auf dem shelf ausharren.
Als der normannische Führer listig eine false news in Form eines fingierten Briefes droppte, man brauche keine normannische Hilfe, man habe genug Nahrung und alles sei gut, kippte den Belagerern die Moral und sie zogen ab.
Nach vielen weiteren Empfehlungen suchen wir die castle kitchennauf und gönnen uns Kaffee und leckere Sandwiches.
Wir nehmen den Bus nach Milford Heaven. Dieser endet direkt am Tesco Superstore, in dem wir für die kommenden Tage Einkaufen.
Haferflocken, Nüsse, Mandelmilch und einige Asia Instant Nudeln.
Was man mit Hilfe des Wasserkochers in eine Art Mahlzeit verwandeln kann…
Wir finden unser Hotel und richten uns ein. Noch ein Rundgang durch den Yachthafen. Das ist alles für heute.
Wir essen im Hotel Lachs oder Burger.
Dazu ein IPA oder Cider.
Jetzt ist auch dieser Tag zu Ende.
Noch kurz die Planung für morgen überarbeiten und die Lage der kommenden Übernachtung korrigieren – nachdem in den Rezensionen klar wurde, dass der google maps link so nicht stimmt.
Dann noch mal den Plan für die beiden tidal crossings der nächsten Tage korrigiert und ein weiteres Taxi Unternehmen angefragt, ob es uns ggf Übermorgen vom eigentlichen Ende der Wanderung zur Unterkunft fahren kann.
Sonst haben wir da noch etwas extra Abenteuer in Form von Busfahrt (3x täglich + mehr Laufen).
Zeit für Bad und Bett


















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