Unser fünfter Wandertag verläuft garnicht so besonders spannend.
Nach einer Tasse Haferflocken für Steffi zum Frühstück – was in unsere Mini-Unterkunft schon beinahe eine Herausforderung ist – kaufen wir im “shop on wheels” unserer Gastgeberin nebenan auf dem Campingplatz erst einmal etwas ein.
– 2 cappucino
– 4 Gummi- Brötchen
– Schokolade
– Flapjacks
– Werthers Echte
Alles hochwertige Nahrungsmittel!
Die handbemalten Kerzen und Makramee Armbänder, welche die gute Frau selbst herstellt, lassen wir da…
Es hat die ganze Nacht geregnet.
Jetzt am Morgen ist es trocken und eher nebelig. Eigentlich eine ganz interessante Atmosphäre. So stellt man sich England ja vor, oder?
Wir laufen durch schöne Wälder und öde und total zertrampelte Viehweiden.
Die nerfen richtig!
An einer Stelle kehren wir um und suchen einen alternativen Weg. Wir wollen nicht durch den dicken Schlamm, den uns die Muh-Kuhs hinterlassen haben.
Ständig sehen wir die Industrie und grosse Frachter. Wir laufen an einer vermuteten Ölrafinerie vorbei. Es stinkt eklig nach Diesel. Die Pipeline zum Schiffsanleger ist besser gesichert als die Panzer in Castlemartin neulich.
Irgendwo liegt eine Mini-Kuh im Gras.
Wir wundern uns ein wenig. Erst kurz später sehen wir auch die anderen Viecher.
Nach vielen Viehweiden und einigen Strassen kommen wir in Pembroke an.
Wir werfen einen kurzen Blick auf das Castle. Das werden wir morgen besichtigen. Und dann fahren wir Bus bis Milford Heaven. Die weitere Industrie-Route sparen wir uns.
Unsere Unterkunft ist heute richtig schön.
Die Dusche ist sensationell.
Hier wollen wir eigentlich nicht weg und bald wieder in einer shepherds hut (aka “Bauwagen”) übernachten …








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