Heute ist ein langer Tag!
Wir stehen um 05:00 auf und quälen und rüber in den Sanitär-Container.
Es ist arsch-kalt.
Unsere Bauwagen / shepherd hut hat keine Heizung und nur eine Schafweide von den Klippen und Meer entfernt ist garnicht so sehr gemütlich am morgen.
Wir frühstücken Haferflocken, packen unser grosse “Geschabbel” zusammen und machen uns auf den Weg. Wir müssen einigermaßen pünktlich zur nächsten tidal crossing “The Gann” kommen.
Das passt und wir gelangen trockenen Fußes ans andere Ufer.
Die Hoffnung, in Dale im “Boathouse” Kaffe zu bekommen löst sich leider auf. Als ich eine der älteren Ladies die hier morgens im Meer baden nach den Öffnungszeiten frage. 10:00 ist für uns zu spät. Wir gehen nach einem mitgebrachten “crumpet” weiter.
Igendwamm kommen wir an das St. Ann’s Lighthouse.
Eigentlich sind es zwei. Der Alte ist ziemlich herunter gerockt und steht zum Verkauf. Nach viel Renovieren kǒnnte man darin auch ein nettes Cafe einrichten…
Kaffe wäre toll an dieser Stelle.
Weiter geht es bis wir Martins Heaven erreichen.
Hier kann man mit dem Boot nach Skomer Island fahren und Puffins und viele andere Seevögel sehen.
Die Fahrten mit “Landung” sind wohl ca 1 Jahr im Voraus ausgebucht.
Es gibt aber Bootstouren, die ein wenig um die Insel herum fahren und con denen man – gerade jetzt um die Zeit – auch die brütenden Vögel im den steilen Clippen sehen kann.
Spoiler: Am Abend buchen wir so eine für den nächsten Tag.
Wir laufen weiter am Meer vorbei an St Brides Castle und kommen dann zu St. Brides Church.
Ich schreibe unserer Gastgeberin Kate, dass wir die ganeze Strecke zu ihr laufen und noch eine Weile brauchen. Sie bietet an, uns abzuholen. Das nehmen wir dankbar an. Die knapp 32km heute waren genug.
Kate ist super!
Sie wohnt mit Jim und Hund Pip in einem schön renovierten Cottage.
Das hatten sie als Ruine (ohnr Dach, total zugewachsen) gekauft und in 10 Jahren renoviert.
Kate ist Malerin und wohnte früher in Haye-On-Why, der Bücherstadt die wir auf dem Heimweg noch besuchen wollen. Nach ihren Erzählungen steht unsere bereits angereifter Entschluss fest: wir canceln die Übernachtung auf dem Campingplatz (wo unser Auto steht) und haben das grosse Glück, dass in Haye wieder ein Zimmer verfügbar wurde.
Dort ist gerade dann ein Bücher- Festival und eigentlich alles ausgebucht.
In “unserem” Hotel gibt es einen Pool, in dem Kates Kinder schwimmen lernten.
Kate will uns nicht mit unseren Instant-Nudeln hängen lassen und kocht spontan etwas. Gemeinsam essen wir leckere Pasta und es gibt auch Bier und Wein.
So geht ein guter Abend!


















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