Wir laufen wieder durch schöne Wälder, kommen auf Höhen mit phantastischen Aussichten.
Ein Berg-Café lädt zur Pause ein und bietet Kaffee, Tee und allerhand kalte Getränke und Snacks. Die Pause tut uns gut. Schön hier und die Leute sind nett.
Heute geht es nach Babino Polje. Dort beziehen wir Unterkunft im „Triangle Woodhouse“. Dies liegt als einziges der Häuser dort direkt im Nationalpark.
Der Eigentümer war einer der ersten, die am Projekt „Peaks of the Balkans“ teilnahm. Er hängt mit ganzem Herzen daran und ist begeistert, dass nach anfänglichen schweren Jahren in denen nur sehr sehr wenige Gäste kamen – 3 im ersten Jahr – mittlerweile der Trail der örtlichen Bevölkerung eine Alternative zur Abwanderung bietet.
Wir lernen: September ist gar der stärkste Monat, weil es nicht mehr so heiß ist und noch nicht zu kalt. Etwa ab dem 20. September wird es langsam ruhiger.
Da haben wir uns in unseren Annahmen aber ordentlich geirrt und die Erklärung, warum es uns doch schon etwas voll erscheint.
Nach seiner Rede am Dinner Tisch flambiert der Gastgeber noch die Bratkartoffeln mit Fleisch mit Rum. An dem Schauspiel hätte auch der Dieter Bohlen seine Freude gehabt. Am Ende des sehr leckeren und mehr als ausreichendem Essen trinken wir nun doch einen Raki. Aus Pflaume nach Familienrezept selbst hergestellt. Sehr stark und dennoch fruchtig lecker.
Ich dachte immer, Raki sei wie Uozo so ein Anis-Schnaps.
Leider gibt es im Haus nur ein Bad für viel zu viele Leute. Da heißt es Anstellen.
Der Gastgeber ist sich der Situation bewusst und würde sie gerne ändern. Das etwas komplizierte Baurecht und Verfahren im Nationalpark stehen dem entgegen. Irgendwann…




























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