POB – Milishevc to Reka e Allagës

Wir laufen ein Stück den Weg zurück auf dem wir kamen. Dann biegen wir ab und laufen relativ steil die Wiese hoch und kommen vorbei an netten Kühen.

Oben angekommen erwartet uns eine verrückte Hochebene die wir eher mit Kirgistan, Mongolei oder anderen Orten, von denen wir nur träumen assoziieren.

Auf dieser finden wir auch einen See und einen ausgetrockneten aber ca 10m tiefen Brunnen.

Der Weg ins nächste Tal ist leider sehr unangenehm. Steil und matchig und auch sehr zugewachsen. Hier wünsche ich mir etwas mehr Trail Pflege. Steffi rutscht zwei mal aus und landet auf dem Hinterteil. Entsprechend gelaunt nehmen wir die nächste Veränderung der Wegbeschaffenheit entgegen: mit Trecker oder Holz-Maschine “kaputt gefahrener” Weg. Als wir dann noch einen Platz finden, auf dem Holz gesägt wurde und leere Kanister und Oeldosen zurück blieben, bin ich echt sauer.

Etwas weiter unten passieren wir eine Hütte, an der ehenfalls haufenweise Müll herum liegt. Da haben wir wohl den Bloedmann gefunden. Die nächste Hütte ist wie geleckt sauber….

Nach weiterem steilen Waldweg erreichen wir das Tal und stehen vor einem alten Karussell.

Wir laufen eine Straße, später Schotter-Straße hinauf und entlang eines Flusses.

Wir sind schon einigermaßen erschöpft als wir an unserer Unterkunft, dem Guesthouse Ariu ankommen.

Nach einer belebenden Dusche und einem Bierchen geht es uns wieder besser. Die laune toppt, als wir unsere Wäsche waschen können.

Das Abendessen ist wieder der totale Wahnsinn mit selbst gemachtem Käse und Backwaren vom Holzofen. Die netten multi nationalen Gespräche vollenden den netten Abend.

Wir schlafen hervorragend!

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